Nachgebacken: Schoko-Orangen-Taler mit Fleur de Sel

So ganz ist mein Plan, dieses Jahr mal wieder viele Plätzchensorten zu backen, bisher nicht aufgegangen. Außer den Zimt-Mandelbergen habe ich nämlich bisher nur eine weitere Sorte gebacken… und zwar die Schoko-Orangen-Taler mit Fleur de Sel nach einem Rezept der lieben Britta von Kamafoodra! An diesem Rezept hat mich sowohl die Kombination von Schokolade, Orange, Zimt und Fleur de Sel angesprochen als auch Brittas Hinweis, dass die Plätzchen sehr unkompliziert in der  Zubereitung sind – und dabei super lecker. Genau das richtige für mich in diesem Jahr! Und Britta hat nicht zu viel versprochen, auch ich bin von den süß-salzig-mürb-fruchtigen Talern sehr begeistert. Somit habe ich zwar nur zwei Plätzchensorten zur Auswahl, aber dafür sind beide richtig gut gelungen! Damit bin ich dann auch zufrieden…

Schoko-Orangen-Taler mit Fleur de Sel





Rezept: Schoko-Orangen-Taler mit Fleur de Sel
(für 2 Backblecke)


Zutaten:
170 g Butter (zimmerwarm)
130 g brauner Rohrzucker + etwas mehr
1 Ei (Größe L)
1 Vanilleschote
260 g Mehl
1 TL Zimt
1/4 TL Salz
1 Bio-Orange
150 g Schokolade (70% Kakao)
etwas Fleur de Sel zum Bestreuen

Zubereitung:
Die Butter in Stücke schneiden und in einer Schüssel mit den Quirlen des Handrührgeräts weich und cremig rühren. Dann den Rohrzucker zugeben und bei hoher Geschwindigkeit unterrühren. Ei zugeben. Vanilleschote längs aufschlitzen, Mark herauskratzen und ebenfalls in die Schüssel geben und unterrühren.

In einer zweiten Schüssel Mehl, Zimt und Salz miteinander vermischen. Orange heiß abwaschen, abtrocknen und die Schale fein abreiben. Orange halbieren und auspressen. Mehlmischung langsam in die Butter-Zucker-Masse einrühren. Zum Schluss die Orangenschale und 1 EL Orangensaft unterrühren. Rest Orangensaft anderweitig verwenden (trinken).

Den Teig in zwei Teile teilen und zu einer dünnen, ca. 3cm dicken Rolle formen und in Frischhaltefolie wickeln. Im Kühlschrank über Nacht kaltstellen.

Am nächsten Tag den Backofen auf 170 Grad Umluft vorheizen. Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen.

Etwas Rohrzucker auf einer länglichen Platte oder der sauberen Küchenarbeitsplatte verstreuen. Frischhaltefolie von den Teigrollen entfernen und die Teigrollen im braunen Zucker wälzen, dabei den Zucker etwas festdrücken.
Teigrollen mit einem scharfen Messer in ca. 1cm dicke Scheiben schneiden und die Orangen-Taler mit etwas Abstand auf das Backblech legen. Im heißen Backofen beide Bleche gleichzeitig ca. 12 bis 14 Minuten backen – die Plätzchen sollen auf keinen Fall dunkel werden!
Backbleche aus dem Ofen nehmen, kurz abkühlen lassen. Dann die Orangentaler auf einem Gitter vollständig auskühlen lassen.
Schokolade in Stücke brechen und über dem nicht zu heißen Wasserbad schmelzen. Orangentaler zur Hälfte in die Schokolade eintauchen, auf Gittern trocknen lassen.
Wenn die Schokolade schon etwas getrocknet, aber noch nicht komplett fest ist, wenig Fleur de Sel auf die Schokoladenhälfte streuen lassen. Schoko-Orangen-Taler komplett trocknen lassen. Schoko-Ornagentaler in einer mit Backpapier ausgelegten Plätzchendose aufbewahren.
Rezept für Weihnachtsplätzchen: Schoko-Orangen-Taler mit Fleur de Sel

Eigentlich wollte ich ja noch die bereits bewährten Russischen Lebkuchen, die Schoko-Schnee-Kugeln und die Lebkuchen-Brownies backen – aber andererseits ist mir jetzt auch danach, etwas runterzukommen und so werde ich nur noch mal backen, wenn es nicht in Stress ausartet.

Wie viele Plätzchensorten habt ihr dieses Jahr gebacken? Probiert ihr auch jedes Jahr neue Rezepte aus oder haltet ihr euch an bewährte Klassiker?

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6 thoughts on “Nachgebacken: Schoko-Orangen-Taler mit Fleur de Sel

  1. Klingt lecker! Die Russischen Lebkuchen haben wir gestern noch gebacken! Wir haben insgesamt 8 Sorten dieses Jahr. Neu ist dieses Jahr ein Quark-Stollenkonfekt, ansonsten gibt es Standard Rezepte. Auf der Wunschliste der Kindern standen noch mehr Rezepte, aber zu viel Stress soll die Bäckerei auch nicht verursachen?deswegen ist jetzt Schluss für dieses Jahr!
    LG Rock Gerda

    1. Liebe Gerda, 8 Sorten sind doch super! Die russischen Lebkuchen mag ich auch so gerne und ärgere mich ein bisschen, dass ich sie dieses Jahr nicht gebacken habe… die gehen so schnell und schmecken soooo gut! Na ja, nächstes Jahr wieder 🙂

      Liebe Grüße!

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