Flammkuchen mit Kürbis und Ziegenfrischkäse

Wie angekündigt geht es weiter mit den Kürbis-Rezepten! Schon lange mal wollte ich Kürbis-Flammkuchen machen. In einer alten Ausgabe der Zeitschrift „Living at Home“ hatte ich ein Rezept für einen Flammkuchen-Belag mit dünn gehobelten Kürbisscheiben gesehen. Das Flammkuchen-Teigrezept enthielt jedoch Hefe und Joghurt und überzeugte mich beim ersten Versuch nicht so ganz. Also habe ich noch nach einer Teig-Alternative gesucht, denn der Original-Flammkuchenteig wird eigentlich ohne Hefe zubereitet. Auf der Brigitte-Webseite habe ich auch tatsächlich ein Teigrezept für Flammkuchen gefunden, das ganz ohne Hefe auskommt. Damit wird der Boden wunderbar dünn und knusprig und der Flammkuchen mit Kürbis und Ziegenfrischkäse ist prima geworden! Die Kürbisstreifen schmecken leicht süßlich, der Ziegenfrischkäse hält mit einer würzigen Note dagegen und überhaupt ist dieser Flammkuchen schneller verschwunden, als er gebacken ist…
Rezept: Flammkuchen mit Kürbis und Ziegenfrischkäse
(für 2 Flammkuchen – reicht für 1 Hungrige/n oder für 2 als Snack)
Zutaten:
Für den Teig:
220g Mehl
1 Eigelb
1/2 TL Salz
3 EL Olivenöl
Für den Belag:
400g Hokkaido-Kürbis
100g Schmand
4 Stängel Thymian
Salz, Pfeffer
25g Butter
100g Ziegenfrischkäse
Zubereitung:
Für den Teig das Mehl mit dem Eigelb, dem Salz, 2 EL Olivenöl und 100ml Wasser mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten. Teigkugel mit dem restlichen Öl rundherum bestreichen, in Frischhaltefolie wickeln und bei Zimmertemperatur 30 Minuten ruhen lassen.
Derweil den Hokkaido waschen, halbieren und mit einem Löffel die Kerne und das fasrige Fruchtfleisch entfernen. Hokkaido vierteln und (z.B. mit einem Sparschäler) in dünne Streifen hobeln.
Pizzastein in den Backofen legen und den Backofen auf 240 Grad vorheizen. Thymian waschen, trocken schütteln und die Blätter von den Stängeln zupfen. Butter bei niedriger Hitze in einem kleinen Topf schmelzen.
Teigkugel halbieren und auf einer bemehlten Arbeitsfläche jeweils sehr dünn und rund ausrollen. Flammkuchenteig auf ein Backpapier legen. Jeden Flammkuchen dünn mit Schmand bestreichen. Kürbisstreifen auf dem Flammkuchen verteilen. Kürbis mit der geschmolzenen Butter bepinseln, mit Salz und Pfeffer würzen und mit Thymianblättchen bestreuen. Mit einem Teelöffel Nocken vom Ziegenfrischkäse abstechen und auf den Flammkuchen verteilen.
Den ersten Flammkuchen mit dem Backpapier auf den heißen Pizzastein legen und im heißen Backofen ca. 10-12 Minuten backen. Nach 5 Minuten das Backpapier unter dem Flammkuchen hervorziehen. Zweiten Flammkuchen ebenso backen.
Flammkuchen in Viertel oder Sechstel schneiden und heiß servieren!
Dazu passt ein knackiger grüner Salat.

So, und jetzt muss ich euch noch zeigen, über was ich mich heute im örtlichen Supermarkt am Zeitschriftenregal so gefreut habe, dass sich die Leute schon nach mir umgeschaut haben:

In der neuesten Ausgabe der Zeitschrift „essen & trinken für jeden Tag“, die heute erschienen ist, werden auf einer Doppelseite mein Blog und ich vorgestellt! Und ein Lieblingsrezept verrate ich auch, nämlich das für die Penne mit Chili-Knoblauch-Bröseln. Toll, oder? Ich freue mich sehr über den Beitrag!

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20 thoughts on “Flammkuchen mit Kürbis und Ziegenfrischkäse

  1. Das ist wirklich ein schöner Herbstflammkuchen und ein schönes Feierabendessen noch dazu, weil der Teig nicht ewig gehen muss. Und Glückwunsch zu dem schönen Beitrag in "e&tjfT" (was ne Abkürzung, tihi!), da werd ich doch gleich mal beim Späteinkauf reinlinsen. 😉

  2. Der Flammkuchen sieht unglaublich lecker aus…hmmm! Ich kann mir die Kombination sehr gut vorstellen. Wow, gratualtion zu dem Beitrag, sogar 2 Seiten, wirklich klasse=)
    Liebe Grüsse,
    Krisi

    1. Vielen lieben Dank! Die Kombi ist auch echt gut, Ziegenfrischkäse könnte ich quasi zu allem essen… kann mir auch Walnüsse und Rucola noch gut als Ergänzung vorstellen!
      Viele Grüße und schöner Tag noch,
      Juliane

  3. Hallo Juliane, hast du verdient und ich werd gleich morgen nach der Zeitung schauen. Der Flammkuchen sieht klasse aus, aber ist das nicht tierisch mühsam den harten Hokaido mit einem Kartoffelschälmesser oder ähnlichem in dünne Scheiben zu schneiden? Und wird der Kürbis weich oder ist der noch knackig, hab Hokaido mal roh als Salat gemacht und das fand ich nicht so lecker. Dir noch einen schönen Abend und herzlichen Glückwunsch von der Andrea aus Os

    1. Hallo Andrea,
      vielen lieben Dank! Das in Scheiben hobeln mit dem Sparschäler war tatsächlich etwas mühselig, ging aber einigermaßen mit meinem geliebten, total einfachen und billigen Sparschäler von Ikea. Sicherlich kann man den Kürbis auch auf einer Vierkantreibe oder einem Hobelbrett hobeln, das geht wahrscheinlich einfacher, aber ich wollte gerne möglichst lange Streifen haben.
      Der Kürbis wird durch die relativ kurze Backzeit leicht weich und karamellisiert etwas, ist aber nicht durchgebacken. Also ein Zwischending zwischen roh und geröstet/gekocht. Ganz roh würde mir der Kürbis auch nicht schmecken, aber so fand ich es gut!
      Viele Grüße und schöner Tag noch,
      Juliane

  4. Hej Juliane,
    das ist ja toll mit dem Artikel. Auf einmal schreibt man nicht mehr in den luftleeren 'Raum, sondern wird in die Wirklichkeit, in eine Zeitschrift geholt. Das muss ein irres Gefühl sein. Dein Kürbisrezept backe ich auch demnächst nach. Übrigens danke, dass du so regelmäßig und schön bloggst. Ich lese hier sehr gern.
    LG, Janina

    1. Vielen lieben Dank! Ja, das stimmt: in einer Zeitschrift abgedruckt zu werden ist schon noch mal etwas anderes als "nur" online zu veröffentlichen. Ich habe mich sehr darüber gefreut! Andererseits macht mir das Bloggen aber immer noch so viel Spaß wie vor 5 Jahren, als ich angefangen habe. Und Rückmeldungen wie Deine sorgen dafür, dass ich weiterhin mit Freude dabei bin 🙂

      Viele Grüße und schöner Tag noch,
      Juliane

  5. Hallo Juliane,
    das sieht ja einfach köstlich aus! Genau was ich gesucht habe! Welch glücklicher Zufall, dass ich über dein Blog gestolpert bin. Bei uns ist ja bald Halloween und Kürbisse gibt es hier an jeder Ecke (wenn ich mir auch nicht sicher bin, dass ich hier Hokkaidos finden werde). Der Flammkuchen wird auf jeden Fall nachgemacht, danke für's Posten und Glückwunsch zu dem Bericht in der Zeitung 🙂

    Liebe Grüße aus Texas,

    Michaela

    1. Hallo Michaela,
      vielen Dank für Deinen Kommentar! Freut mich sehr, dass Du meinen Blog gefunden hast und Dir das Kürbis-Flammkuchenrezept gefällt! Prinzipiell lässt es sich mit jeder Kürbis-Sorte nachmachen, falls Du keinen Hokkaido findest. Ich verwende Hokkaido so gerne, weil man ihn nicht schälen muss 🙂
      Viele Grüße und schöner Tag noch,
      Juliane

    1. Das freut mich! Dann gutes Gelingen und guten Appetit. Der Flammkuchen lässt sich ja gut vorbereiten. Wenn die Gäste da sind, schnell belegen, in den Backofen schieben und gleich heiß servieren!

      Viele Grüße und schöner Tag noch,
      Juliane

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